Bisher hatte ich in meinen Weihnachtsspecials mit Rezensionen von Büchern, Hörbüchern und Filmen zur Weihnachtszeit die (biblische) Weihnachtsgeschichte und ihre Nähe zur Fantasy sowie den Horror betrachtet, den man durchaus mit diesem Fest verbinden kann. In der Folge möchte ich, bedingt durch einige der hier vorgestellten Titel, einen insbesondere kritischen Blick auf das Weihnachtsfest werfen.
Dazu habe ich im Wesentlichen Bücher und andere Medien so ausgewählt, wie sie mir der Zufall gerade zuspielte; sei es, dass ich sie auf speziellen Weihnachtsbuchtischen in Läden oder in einer Werbung entdeckte, sei es, dass ich sie geschenkt bekam. Wie die Fülle der zum Fest angebotenen Texte beweist, kann die Auswahl nur zufällig sein. Um es mit Jörg Maurer in seinem Buch „Stille Nacht allerseits“ zu sagen:
„Liebe Außerirdische, ihr wollt etwas über die menschliche Kultur erfahren? (…) Und ihr fangt gleich mal mit den Weihnachtsmythen (etc.) an? (…) Es gibt noch einige andere Bücher über Weihnachten. Tausende. Millionen. Fast jeder in unserer menschlichen Zivilisation, der halbwegs schreiben kann, hat sich in einem Buch dazu geäußert. Ein gewisser Markus war der Erste, seine Geschichte wurde der Bestseller der Antike, und dann ging es zweitausend Jahre lang Schlag auf Schlag.“
Ähnlich wie bei Amazon habe ich für die Werke, die ich genossen oder auch nicht genossen habe, Sternchen vergeben.
 
BÜCHER
Achim Bröger
Mein 24. Dezember
Würzburg 2005: Arena Taschenbuch (56 Seiten)
mit einigen s/w Illustrationen von Gisela Kalow
Dieses kleine Hardcover in großer Schrift eignet sich dazu, an Kinder verschenkt oder während der Adventszeit vorgelesen zu werden. Es schildert die Erlebnisse eines kleinen Hundes kurz vor Weihnachten (aus der Hundesicht), der sich das aufgeregte Verhalten der Menschen in seiner Umgebung nicht erklären kann. In seiner Tollpatschigkeit schafft er es noch, würdig zum allgemeinen Chaos beizutragen. Nicht ohne Humor…
**
 
Dietmar Bittrich
Der bitterböse Weihnachtsmann
München 2008: Deutscher Taschenbuch Verlag (128 Seiten)
Im Postamt, im Kaufhaus und in den Straßen der Stadt ist ein finsterer Geselle unterwegs, der mit seiner Verkleidung an den Weihnachtsmann erinnert, aber offenbar plant, seinen Mitmenschen das Fest zu verderben oder es zumindest ins Lächerliche zu ziehen. Letzteres gelingt dem Autor auch durch seine geschliffene Satire.
Von Bittrich kannte ich schon das Hörbuch „Achtung, Gutmenschen!“. Sein Weihnachtsbuch ist von ähnlicher Qualität, wenn auch die Titelfigur weniger ein Bösewicht als ein irrer Scherzkeks ist.
****
 
Michael Curtin
Der Club der Weihnachtshasser (The League against Christmas)
München 2000: Deutscher Taschenbuch Verlag (377 Seiten)
Regelmäßig trifft sich in einer Londoner Kneipe ein Grüppchen vom Leben gezeichneter Menschen zum Kartenspiel. Normalerweise schon schlecht drauf, sehen sie dem nahenden Weihnachtsfest voller Schrecken entgegen…
Und der Leser sieht vielen, vielen tristen Buchseiten entgegen. Fast ein Viertel des Textes vergeht, während nur die Einzelschicksale der sogenannten Solorunde geschildert werden, keine leichte Kost. Mit dieser Lektüre kann einem Weihnachtsgegner das Fest nur umso trübsinniger geraten; nicht unbedingt zu empfehlen.
Kein Stern!
 
Gyles Brandreth
Der verlorene Weihnachtsmann (Who is Nick Saint?)
München 1996: Heyne Taschenbuch 9998 (238 Seiten)
In einem amerikanischen Internat arbeitet der gutaussehende, liebenswürdige Nick Saint als perfekter Lehrer, der es gut mit jedem und jeder kann. Kein Wunder, dass sich die neue Pädagogin Kristy in ihn verliebt. Allerdings: Der Waisenjunge Nick hält sich – na klar, bei dem Namen! – für den Weihnachtsmann oder zumindest dessen Sohn oder wird von anderen dafür gehalten…
Love Story, eher wohl für Frauen gedacht. Man merkt der Geschichte allerdings an, dass sie 20 Jahre auf dem Buckel hat. Nicht zu verwechseln mit dem fast gleich klingenden „Saint Nick“ (Untertitel: Der Tag, an dem der Weihnachtsmann durchdrehte), einer Komödie von Fantasy-Papst Wolfgang Hohlbein.
Allenfalls *
 
Hannelore Westhoff (Hrsg.)
Schneeflocken tanzen in der Nacht
24 Geschichten für kalte Winterabende
München 2002: Deutscher Taschenbuch Verlag (231 Seiten)
Leseempfehlung: Ab 8 Jahre.
Und diese Empfehlung trifft zu. Für Erwachsene sind diese kurzen Stories doch etwas zu simpel, aber man könnte sie ja auch einem Kind z.B. wie bei einem literarischen Adventskalender stückweise vom 1. bis 24. Dezember servieren. „Von vielen bekannten Autoren“ steht auf der Buchrückseite. Zumindest ich als Vielleser kannte aber keinen einzigen davon. Gut, somit hebt sich diese Sammlung in punkto Originalität von den allzu bekannten Texten in anderen Anthologien ab, wo regelmäßig zu Weihnachten die Klassiker verbraten werden. Andererseits sind die hier versammelten Geschichten auch leider nichts Besonderes…
Allenfalls *
 
Dagmar Berghoff und Ursula Richter (Hrsg.)
Weihnachtsgeschichten am Kamin
(erzählt von Prominenten)
Reinbek bei Hamburg 2002: Rowohlt Taschenbuch Verlag (250 Seiten)
Hier kenne ich als wenig Vertrauter mit A-, B- oder C-Promis immerhin schon einige Leute, die zu dieser Sammlung von 30 recht kurzen Geschichten beigetragen haben (z.B. Norbert Blüm, Mary Roos, Günter Willumeit), ohne dass diese Tatsache das Büchlein viel besser erscheinen lässt als das vorherige. Immerhin erfährt man etwas über den mitunter recht furchteinflößenden Knecht Ruprecht oder das auf Coca-Cola-Reklame beruhende Image vom Weihnachtsmann.
Richtig gut fand ich lediglich den Beitrag von Petra Oelker, in der eine Single-Frau den Irrtum begeht, das Fest in einer scheinbar „heilen Familie“ mitzufeiern.
**
 
Verschiedene Autoren
Das altdeutsche Weihnachtsbuch
Augsburg 1988: Weltbild Verlag (448 Seiten)
Dieses pompöse Hardcover könnte ebenso gut „das altbackene Weihnachtsbuch“ heißen. Gebacken wird darin immerhin viel, denn es gibt Rezepte neben Weihnachtsliedern, Gedichten, Geschichten und Aufsätzen darüber, wie Leute zu welcher Zeit in welchem Land Weihnachten feier(te)n.
Recht lehrreich, aber eben in der Sprache der Dichter und Essayisten vergangener Jahrhunderte verfasst, und ich meine jetzt nicht das 20. Jahrhundert. Somit sind viele Beiträge heute einfach nicht mehr oder nur noch schwer lesbar. Alt eben… Zur Verteidigung der eventuell jungen oder junggebliebenen Leser: Ich las neulich einige Beiträge meiner 89-jährigen Mutter vor, und sie war davon ebenfalls nicht gerade angetan.
Allenfalls (wegen der schönen Zeichnungen) *
 
Carsten Polzin (Hrsg.)
Das Fest der Zwerge
München 2007: Piper Taschenbuch 6648 (268 Seiten)
Der Titel und das Titelbild deuten an, dass sich hier (unter anderem) die beliebten Helden aus den Fantasy-Abenteuern von Markus Heitz tummeln. Und tatsächlich: Die kleinen, rauflustigen Zwerge bestreiten auch den längsten Beitrag in diesem Buch. Da wollen andere Meister der deutschen Phantastik wie Tobias Meißner, Andreas Eschbach und Michael Peinkofer nicht zurückstehen. Mit den Orks des Letzteren kommt man sich fast vor wie bei J. R. R. Tolkien, nur schreibt Peinkofer lustiger. Überhaupt ist dies eine Sammlung, die viel rabenschwarzen Humor enthält, wenn z.B. der Weihnachtsmann einen Brief mit dem wirklich allerletzten Wunsch bekommt oder in Paralleluniversen ein übernatürlicher Killer alle Nikoläuse töten will und nur von einer Art Vampir und einer Art Elfe (vielleicht?) daran gehindert werden kann.
Mal schräg, mal spannend, mal lustig – Markus Heitz zeigt mal wieder, wo der Hammer hängt (und wenn es nur der Kriegshammer „Krähenschnabel“ seines Helden Boindil Zweiklinge ist), ähnlich wie in seiner Geschichte „Weihnachtsmarkt“ in meinem Weihnachts-Special vom letzten Jahr. Siehe http://www.it-freelancer-magazin.de/index.php/2016/12/16/weihnachts-offtopic-die-passenden-cd-geschenke-unter-dem-weihnachtsbaum/
Es gibt also schon Erneuerer der alten bzw. altbackenen Weihnachtsgeschichten, sie sind nur leider schwer zu finden.
*****
 
HÖRBÜCHER
Verschiedene Autoren
Gans und Elch und Weihnachtsmann
Hörbuch, 5 CDs, Laufzeit 6 Stunden, 8 Minuten
Hamburg 2016: Hörbuch Hamburg, Silberfisch Edition
gelesen von Rufus Beck, Walter Kreye, Stefan Kaminski und anderen
In dieser Sammlung von Geschichten für eher sehr junge Leser bzw. Hörer geht es oftmals um etwas wunderliche Tiere, die das Leben von (Menschen-) Familien auf den Kopf stellen. So kracht gleich zu Anfang der sprechende Elch Mr. Moose durchs Dach in ein Wohnzimmer und muss erst wieder einmal mit seinem Herrn Santa Claus zusammengebracht werden. Weiterhin schließt ein kleiner Hund Freundschaft mit seiner Erbfeindin, einer Katze usw.
Geht so; mit einigen guten und einigen weniger guten Beiträgen. Noch mit am besten fand ich Christian Andersens Märchen „Die Schneekönigin“, das ich bisher nur als Film kannte. Relativ originell fand ich die Story um den Weihnachtspapagei und „Die Flucht nach Ägypten“, die von Laiendarstellern auf einem Weihnachtsmarkt dargestellt wird und die Rivalität anderer Budenbesitzer herausfordert. Punktabzug für die in jeder Weihnachtssaison wiederkehrende, nervige Weihnachtsgans Auguste, wenn auch hier ihre Abenteuer von dem guten Sprecher Stefan Kaminski vorgelesen werden. Überhaupt: Die Sprecher können sich hören lassen.
*** (wegen Auguste)
 
Verschiedene Autoren und Sprecher
O du fröhliche
Hörbuch, 6 CDs, Laufzeit 466 Minuten
Freiburg 2015: Audiobuch Verlag
Gelesen werden kurze Geschichten bzw. Sachtexte und Gedichte von Arnim, Andersen, Auburtin, Bassewitz, Bechstein, Benjamin, Blüthgen, Brentano, Bürger, Busch, Chesterton, Claudius, Dehmel, Dickens, Dostojewski, Doyle, Droste-Hülshoff , Eichendorff , Fontane, Franz von Assisi, Gibran, Goethe, Goltz, Gorki, Grillparzer, Grimm, Hauff , Hebbel, Hebel, Heine, Hessel, Hölderlin, Hoffmann von Fallersleben, Hölderlin, Keller, Kessler, Klabund, Kleist, Kögel, Lagerlöf, Lermontow, Löns, Loewenberg, Evangelist Lukas, Luther, Luxemburg, Evangelist Matthäus, Maupassant, Meyer, Mörike, Morgenstern, Mühsam, O. Henry, Puschkin, Raabe, Rilke, Ringelnatz, Ritter, Rosegger, Roth, Rückert, Saar, Sachs, Saint-Exupéry, Schnitzler, Seidel, Stinde, Storm, Thoma, Tolstoi, Trakl, Tschechow, Tucholsky, Uhland, Volkmann-Leander, de Voragine.
Die Sprecher sind Frank Arnold, Konrad Beikircher, Christian Berkel, Heikko Deutschmann, Ulrike Hübschmann, Stefan Kaminski, Walter Kreye, Eva Mattes, Ulrich Matthes, Christian Rode, Oliver Rohrbeck, Johannes Steck, Anna Thalbach, Carlo von Tiedemann und Doris Wolters. Und sie machen ihre Sache gut.
Dennoch: Wieder einmal werden hier größtenteils Klassiker verramscht, die zumindest jeder erwachsene Leser/Hörer aus der einen oder anderen Sammlung schon kennen dürfte. Immerhin gibt es zahlreiche, recht schwungvoll vorgetragene Gedichte. Deshalb:
***
 
Advent, Advent
24 Geschichten und Gedichte für Kinder
München 2012 u.a.: Der Hörverlag
1 CD, ca. 59 Min.
gesprochen von Ulrich Noethen, Katharina und Anna Thalbach, Laura Maire und vielen anderen
Hörbuch mit diversen Klassikern. Die Gedichte sind ganz flott gelesen. Allerdings sehe ich bei dieser 3. Sammlung, die ich jetzt konsumiere: Wer mehr als eine Sammlung kauft, hat solche Schnittmengen zu anderen Anthologien, dass es sich fast nicht mehr lohnt (außer natürlich zum Verschenken).
Aber an Kinder, wie der Untertitel suggeriert? Viele Kinder dürften doch mit dem Wortgut vergangener Epochen überfordert sein oder die Texte einfach uncool finden und sich wieder den elektronischen Medien zuwenden.
***
 
Daniel Napp
Dr. Brumm feiert Weihnachten & versteht das nicht
Hörbuch, 1 CD, Laufzeit 35 Minuten
Hamburg 2017: Hörbuch Hamburg, Silberfisch Edition
gelesen von Peter Kaempfe
Für kleine Hörer ab 3 Jahren.
Drei nicht gerade intelligente Tiere – ein Bär, ein (Frech-) Dachs und ein Goldfisch (wer hat einem von ihnen wofür den Doktortitel verliehen?) – wollen sich illegal im Wald einen Weihnachtsbaum besorgen und geraten dadurch in eine Fehde mit einem Bauern, der genau diese Tanne auch will. Zum Glück ist er aber auch alles andere als „bauernschlau“.
So blöde, dass es schon wieder gut ist, mit vielen tierischen Lauten und Musik vorgetragen. Ein Stern Abzug wegen der Kürze. Da ist das der CD beiliegende Dr.-Brumm-Poster nur ein schwacher Trost.
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Jenny Colgan
Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg
Hörbuch, 2 mp3 CDs, Laufzeit 489 Minuten
Hamburg 2017: Osterwold Audio
gelesen von Vanida Karun
Liebesverwicklungen im schönen Cornwall um eine süße Bäckerin und deren Freundin, die anlässlich eines etwas wilden Junggesellinnenabends mit einem schönen, großen, dunkelhäutigen südamerikanischen Toy Boy im Bett gelandet und seither schwanger ist. Wie soll sie es ihrem Mann, einem kleinen unausstehlichen hellhäutigen (und dünnhäutigen) Millionär, beibringen?
Ja, so läuft es in Pilcher Country. Hat nicht unbedingt etwas mit Weihnachten zu tun, sondern könnte auch zu jeder anderen Jahreszeit spielen… Daher nur
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FAZIT:
In diesem Jahr war ich etwas enttäuscht, immer noch oder schon wieder auf sooo viele Weihnachtsbücher oder CDs zu stoßen, in und auf denen in immer neuer (oder vielmehr: gar nicht neuer!) Weise versucht wird, Klassiker des Genres Weihnachtsliteratur zusammenzustellen. Es ist wohl so wie mit den Buden auf dem Weihnachtsmarkt: Glühwein, Christbaumkugeln, dicke Socken, Süßigkeiten… alle Jahre wieder. Wirkliche Innovation fehlt.
Aber die haben wir IT’ler ja auf anderen Gebieten! In diesem Sinne wünsche ich der Leserschaft des IT Freelancer Magazins schöne Festtage!

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Klaus-Michael Vent plünderte schon als Schüler Leihbibliotheken auf der Suche nach Science Fiction Romanen und schrieb dann selbst welche, veröffentlichte in den 1970-er und 1980-er Jahren unter seinem Pseudonym Michael Sullivan Heftromane dieses Genres sowie auch Horror und Western in den Verlagen Pabel, Moewig und Kelter sowie zahlreiche Beiträge (Stories, Artikel, Buchkritiken) für kleine Fantasy-Magazine. In den 1990-er Jahren schrieb er als Programmierer von Börsen-Software Sachtexte zu IT-Themen, Börse, Unterhaltungselektronik und vieles mehr unter anderem für das jährlich erscheinende Lexikon der Gegenwart "Aktuell" (Harenberg-Verlag). Seit dem Jahrtausendwechsel, bei dem er erfolgreich das durch den Millennium-Bug erwartete Chaos verhinderte, legt er seine alten Romane neu bei Verlagen wie Emmerich Books&Media Konstanz und Atlantis Stolberg auf und fügt neue hinzu: http://www.emmerich-books-media.de/htm/9_de.html http://www.amazon.de/-/e/B007DCYM4I Einen Gesamtüberblick über sein literarisches Schaffen, zu dem ihm sein Hauptberuf als Freelancer immer noch ein wenig Zeit lässt, findet man zu seinem richtigen Namen und zu seinem Pseudonym unter http://www.chpr.at/sfs.html Kontakt gerne via Xing http://www.xing.com/profile/Michael_Vent oder Michael_Vent(AT)yahoo.de

1 Kommentar

  1. Erika Hammesfahr on

    Danke für die Mühe, die Du Dir gemacht hast, lieber Michael Vent. Da streiche ich Weihnachten und gehe auf Tauchstation in die Südsee?

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