Scheinselbstständigkeit beschäftigt uns selbstständige IT-Berater, unsere Auftraggeber und auch die Vermittler. Mittlerweile scheuen sich auch die Medien nicht mehr davor, darüber zu berichten. Die Politik nutzt das Thema, um sich bei ihren Wählern anzubiedern. Lösungen? Lösungen sind in weiter Ferne. Denn eine gerechte, branchenübergreifende Lösung ist nicht in Sicht.
Es gibt Vermutungen, dass diese Thema genutzt werden soll, um mehr Gelder in die Kassen der Sozialversicherung zu spülen. Das würde jedoch auch automatisch mehr Ansprüche generieren. Die Haltung der Gewerkschaften macht klar, ihnen geht es darum den typischen Angestellten mit seinen Rechten zu schützen.
Es ist eine Belastung für die Zusammenarbeit zwischen uns Selbstständigen und unseren Auftraggebern. Wir verlieren Aufträge oder werden in die Zeitarbeit gedrängt. Und dennoch: Noch immer treffe ich überwiegend auf Selbstständige, Auftraggeber und Vermittler, die mit Halb- und Unwissen durch ihren beruflichen Alltag manövrieren. Gestern überraschte mich eine Gesprächspartnerin mit ihrem Wissen zu dem Thema. Sie ist die Ausnahme.
Es bedarf der Aufklärung. Es bedarf der Möglichkeit, die eigenen Aufträge dahingehend zu prüfen, ob sie der Rentenversicherung Argumente liefern, um Scheinselbstständigkeit festzustellen. Aus diesem Grund gibt es die kostenlose Freelance IT-Challenge. Einfach registrieren und einen Tag später geht es los.
Die Inhalte wurden in Zusammenarbeit mit dem Rechtsanwalt Dr. Benno Grunewald entwickelt. Die Challenge besteht aus mehreren Komponenten:

  1. Zugang zum anonymen Online-Tool, um die einzelnen Aufträge auf Argumente der Scheinselbstständigkeit zu prüfen.
  2. 5 Informationspakete bestehend aus Video und Arbeitsblatt, um sich an 6 Tagen über die Argumente sowie die Denke der Deutschen Rentenversicherung zu informieren und mögliche Lösungen kennenzulernen.
  3. Die Möglichkeit, Fragen in einer geschlossenen Gruppe an Christa Weidner zu stellen.

Diese Challenge richtet sich an Selbstständige, Auftragnehmer und Vermittler. Nutzen Sie die Möglichkeit, um die eigenen Situation besser beurteilen und damit auch ändern zu können.
Weitere Informationen und Anmeldung hier. 

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Seit 1989 ist Christa Weidner in unterschiedlichen Rollen und Positionen in der IT tätig. Das Ziel ihrer Arbeit ist es, dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter mit einer neuen Software arbeiten können und wollen. Als Projektleiterin und IT-Trainerin hat sie Trainings für mehr als 70.000 Teilnehmer weltweit im Rahmen von IT-Einführungsprojekten für ihre Kunden realisiert. Dabei hat sie in den letzten Jahren Projekte in Millionenhöhe verantwortet. Ihre Fähigkeit, die richtigen Fragen zu stellen, schützt Sie als Entscheider, Projektleiter, das Top-Management sowie weitere Schlüsselpositionen in den Unternehmen davor, falsche Entscheidungen zu treffen und hilft Ihnen dabei, die Potenziale Ihrer IT maximal auszunutzen. Zu ihren Kunden zählen namhafte Konzerne und Unternehmen des Mittelstands aus unterschiedlichen Branchen. Geboren 1962, lebt sie mit ihrer Familie im Osten von München. Nach ihren Büchern Let’s do IT und Freelance IT schreibt sie aktuell an dem dritten Teil ihrer Trilogie Communicate IT, die im Laufe des Jahres erscheinen wird. Das Thema Scheinselbstständigkeit bestimmt ihren Arbeitsalltag seit 2009. Als Auftraggeber von Freiberuflern hatte sie plötzlich 5 Verfahren gegen die Deutsche Rentenversicherung zu führen. Nach drei Jahren waren sie alle gewonnen, aber sie hatte ihr profitables und erfolgreiches Business aufgegeben. Die Argumente der Deutschen Rentenversicherung machten es ihr unmöglich, ihr Geschäft weiter auszuüben. Heute, als selbstständige IT-Beraterin sieht sie sich erneut mit dem Thema Scheinselbstständigkeit konfrontiert. Nach ihrer Vortragsroadshow „Das Ende der Selbstständigkeit“ ist sie für ihr Engagement für den Werner-Bonhoff-Preis nominiert.

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