GravityCV vs. Xing – Neues CV Tool fordert den Network-Riesen heraus

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Für Freiberufler zeigen sich immer mehr interessante Optionen auf dem Markt, um ihr CV oder Profil online darzustellen. Hierbei ist Xing mit 13 Millionen Nutzern das erfolgreichste Karriere-Netzwerk auf dem deutschen Markt. Dennoch zeigen sich immer mehr Start-Ups, die den Netzwerk-Riesen mit innovativen Konzepten und Tools herausfordern. Hierunter befindet sich auch GravityCV, das aktuell vom deutschen Entwicklerteam der skillbyte GmbH, rund um Chefentwickler Masiar Ighani entwickelt wird. Die CV Management Software bietet sich insbesondere für Freiberufler an, die eine Lösung suchen, um nicht nur Ihr CV, sondern auch Tagessätze und die aktuelle Verfügbarkeit tagesaktuell darzustellen.

 

Aber was macht GravityCV anders als Xing?

Während Xing von den meisten Freiberuflern eher als digitale Visitenkarte für einen ersten Eindruck genutzt wird, tauchen nach einem Erstkontakt dennoch häufig dieselben Fragen und Probleme auf: Recruiter und Vermittler fordern ein CV und fragen nach Stundensätzen, Referenzen und Verfügbarkeit. Genau hier setzt das neue Tool an: GravityCV vervollständigt das Profil mit Informationen bezüglich Verfügbarkeit, Stunden-, Tages- und Jahressätzen. So können häufig auftretende Rückfragen, sowie oft lästige Neuverhandlungen über Preise verhindert werden, da die Rate Card offen einzusehen und aktuell ist. Zusätzlich lassen sich Referenzen und Skills durch ehemalige Kunden per Klick verifizieren. Sogar Weiterbildungen können hier eingetragen werden. Dies ermöglicht auch Freiberuflern, die Ihre Tätigkeit hauptsächlich autodidaktisch erlernt haben, eine adäquate Präsentation Ihrer aktuellen Skills. Empfänger des CVs können diesen nach verschiedenen Gesichtspunkten filtern und auf diese Weise schnell an die für sie relevanten Daten gelangen. Dies führt nicht nur zu Zeitersparnis auf beiden Seiten, sondern insbesondere für den Freiberufler zu großer Entlastung in Stressphasen, da Referenzen und Lebenslauf nicht für jeden Kunden neu aufbereitet werden müssen. Gerade in der IT-Branche werden Freiberufler häufig von Anfragen überhäuft, obwohl sie bereits mit Aufträgen ausgelastet sind. Durch die Verfügbarkeitsangabe wird bei GravityCV nicht nur zeitraubenden Anrufen entgegengewirkt, es wird auch die Möglichkeit geboten Interessenten, Vermittlern und potenziellen Kunden automatisiert über eine baldige Verfügbarkeit zu informieren.

 

Datenschutz 

In den Privatsphäre-Einstellungen können Nutzer frei über die eigene Sichtbarkeit entscheiden. Neben einem öffentlichen Profil können hier ganze Bereiche der eigenen Seite anonymisiert werden. Auch können persönliche Links mit PIN-Schutz, sowie einem Verfallsdatum versehen werden. Auf das Thema Datenschutz wird hier bei der Entwicklung großen Wert gelegt. Der offene Umgang mit den ab Mai in Kraft tretenden neuen EU-Richtlinien der DSGVO zeigt sich in der Option, die gespeicherten persönlichen Daten per Klick selbst herunterzuladen.

 

Features im Vergleich 

Im Vergleich fällt auf, dass GravityCV sich auf die Teile des Auftritts konzentriert, welche für Freiberufler direkte Praktikabilität mitbringen. Die CV Management Software sorgt an Eckpunkten für Entlastung, die von Netzwerken wie XING bisher eher oberflächlich abgedeckt werden. Im Unterschied hierzu zeichnen sich XING & Co durch stärker ausgeprägte Charakteristika klassischer Social Media aus. Insbesondere bei der Erstellung von Lebenslauf und Portfolio wird hier die unterschiedliche Ausrichtung klar.

Während bei XING der Fokus auf einer optisch auffälligen Darstellung liegt, die oft eine lästige Auseinandersetzung mit Schriftcodes und Layoutoptionen voraussetzt, besticht GravityCV hier durch Automatisierung und eine cleane, aktuelle Darstellung geschäftlich relevanter Informationen.

Auf das Herstellen eines charismatischen Ersteindrucks und neuer Kontakte sind auch die “Ich suche” und “Ich biete” Funktionen des Netzwerk-Riesen ausgerichtet, welche hierbei nur grob Auskunft über das aktuelle SkillSet des Freelancers geben. Die neu entwickelte Software hingegen rückt dieses durch verifizierte Referenzen und Weiterbildungen in den Fokus. Diese können von aktuellen und früheren Auftraggebern über einen einfachen Klick bestätigt werden und dienen in Kombination mit dem CV als detaillierter Überblick über die aktuellen Leistungen und Kernkompetenzen.

Bei den Sichtbarkeits-Einstellungen fällt auf, dass beide Netzwerke den Nutzern erlauben, selbst zu bestimmen wer auf welche Informationen zugreifen kann. Während beim bestehenden Netzwerk die Sichtbarkeit der eigenen Seite, des Portfolios und der eigenen Aktivität eingestellt werden kann, besteht beim Start-Up die Möglichkeit bestimmte Bereiche des eigenen Auftritts zu anonymisieren und diese über einen privaten Link zu teilen, der auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt werden kann.

Die Verfügbarkeitsanzeige ist schlussendlich das Feature, welches GravityCV maßgeblich von XING unterscheidet und eine Ergänzung zum Netzwerk-Riesen darstellt, die insbesondere für Freiberufler interessant ist. Hier kann Interessenten, Vermittlern und potenziellen Kunden ein detaillierter Überblick über die aktuelle Auslastung geboten werden, welcher beide Seiten in alltäglichen Anfrage- und Angebotssituationen entlastet.

Zusätzlich ist hier die Angabe der jeweiligen Stunden- und Tagessätze ein ausschlaggebender Punkt, der oft im Voraus darüber entscheidet, ob ein Geschäft zwischen potenziellen Kunden und Freelancern zustande kommt.

Durch die Möglichkeit diese tagesaktuell anzugeben, werden auch an dieser Stelle oft wertvolle Minuten des Kundenkontakts und Aufwandskalkulation eingespart.

 

Fazit & Ausblick 

Würde man das Wort “Karriere-Netzwerk” aufteilen und als Waage betrachten, so wären die Gewichte bei GravityCV auf Karriere- sowie bei XING auf Netzwerkseite leicht stärker verteilt. Beide Anbieter verfügen über umfassende Funktionen für Freiberufler, um die eigenen Qualifikationen, Referenzen und Eckdaten übersichtlich darzustellen, setzen aber einen unterschiedlichen Fokus.  Diesbezüglich zielt GravityCV also nicht darauf, bestehende Social Media, wie XING, zu ersetzen, sondern positioniert sich als konkretere, stärker geschäftlich orientierte Ergänzung zur digitalen Visitenkarte.

Der Launch des kostenfreien Tools ist für den 30.04.2018 geplant. Abgeschlossen ist die Entwicklung hiermit aber noch nicht: Implementiert werden Premiumfunktionen, wie eine IT Ontologie, sowie künstliche Intelligenz die dem Nutzer eine intelligente Marktanalyse bieten wird. Hier können sich Freiberufler ein Bild verschaffen, welche Stundensätze die Kollegen im Vergleich nehmen, welche Tätigkeitsbereiche besonders gefragt sind und welche Trends und Entwicklungen es hier geben könnte. Auch sollen Team- und Rollen-Accounts folgen, um auch Unternehmen zu ermöglichen die CVs Ihrer Angestellten bequem up to date zu halten.

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